Historie

Wo werd' ich sein, wenn die Posaune erschallt?

 

 

 

08.08.1920

Ausschusssitzung des CVJM mit Beschluss einen Posaunenchor zu gründen.

Durch Spenden vom Obstertag konnten erste Instrumente beschafft und der Probenbetrieb aufgenommen werden.

24.12.1920

Der Posaunenchor stellte sich der Gemeinde vor. Vom Schochenturm erklangen Weihnachtslieder, auch wenn die Klangreinheit noch sehr zu wünschen übrig ließ.

1925 - 1936

Posaunenchor um 1930

Es gab einige Wechsel der Dirigenten. Teilweise war der Posaunenchor sogar ohne ständigen Dirigenten. In dieser Zeit half u.a. der Organist Friedrich Schelling den Posaunenchor am Leben zu erhalten.

 

Der Posaunenchor gestaltete in dieser Zeit hauptsächlich Gottesdienste und CVJM-Veranstaltungen mit und nahm bei Bezirks- und Bundesfesten teil.

Während des 2. Weltkrieges

Vorläufiges Ende des Posaunenchors.

Nach dem 2. Weltkrieg

Die Posaunenarbeit kam wieder in die Gänge. Instrumente wurden in Stand gesetzt, Übungsstunden mit Jugendlichen begannen.

 

Am 01. Advent 1945 klangen Choräle, wenn auch noch mangelhaft, vom Waldhornturm. An Heilig Abend klang es schon besser und die „Jungen Bläser“ präsentierten sich stolz bei der Weihnachtsfeier im Dekanatsaal der Gemeinde und ihren Eltern. 

 

Nach und nach kamen die „Alten Bläser“ aus der Kriegsgefangenschaft zurück in den Posaunenchor.

 

In dieser Zeit war die Posaunenchorarbeit durch die Teilnahme an Gottesdiensten und Vereinsveranstaltungen geprägt. Zu den Höhepunkten zählten die Teilnahme an den Posaunentagen in Ulm und Esslingen.

1960er Jahre

In dieser Zeit begannen die ersten Frühgottesdienste während der Sommerzeit auf dem neuen Friedhof.

Diese sind zu einer schönen Tradition geworden und werden noch heute vom Posaunenchor mitgestaltet.

1970er Jahre

Das Amt des Chorleiters wird in einen musikalischen und organisatorischen Leiter getrennt.

Auch wird ein Bläserausschuss eingerichtet.

1973

Eberhard Pfeiffer wurde mit 22 Jahren zum musikalischen Leiter des Chores gewählt.

Ab 1975

Die Jungbläserausbildung erfuhr eine Neuausrichtung.

 

Nach und nach spielten auch Frauen im Posaunenchor mit. Während heute etwa ein Drittel Frauen im Posaunenchor sind, waren Frauen in einem Posaunenchor bis weit nach dem 2. Weltkrieg undenkbar gewesen.

 

Der Posaunenchor präsentiert sich seit dieser Zeit auch außerhalb der Kirchenmauern wie z.B. beim Fronleichnamsfest der kath. Kirchengemeinde, Bläserfreizeiten und Ausflüge. Die Tradition des Kurrendeblasen vor Weihnachten wurde neu belebt und Serenaden wurden auf dem Besigheimer Marktplatz gespielt.

1983

Reiner Reuschle übernahm das Amt des organisatorischen Leiters für 30 Jahre.

 

Moderne Musikrichtungen wie Schlager, Rock und Pop erhielten Einzug in die Posaunenchorliteratur.

2001

Ausflug des Posaunenchors in die ungarische Partnerstadt Bataszek mit zwei Konzerten.

2007

Eberhard Pfeiffer legte nach 33 Jahren den Taktstock aus der Hand.

 

Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger fiel auf den studierten Kirchenmusiker Matthias Nägele, der durch neue Impulse den Posaunenchor weiterhin auf hohem Niveau hält und ihn bis heute musikalisch leitet.

2015

Stefan Balz übernimmt das Amt des organisatorischen Chorleiters.

2020

Durch die weltweite Corona-Pandemie müssen Proben zeitweise ausgesetzt und die geplanten Veranstaltungen anlässlich des 100-jährigen Jubiläums verschoben werden.

 

Hundert Jahre Posaunenchor Besigheim lassen uns dankbar zurückblicken auf eine wechselvolle Geschichte. Trotz mancher Rückschläge ging es immer wieder weiter.

 

Der Posaunenchor im CVJM Besigheim e.V. dankt all seinen Bläserinnen und Bläsern, der Evangelischen Kirchengemeinde, sowie all jenen die es ihm in seiner 100-jährigen Geschichte ermöglicht haben, Posaunenarbeit zum Lobe Gottes, zur Bereicherung der Kirchengemeinde und zu unserer eigenen Freude zu treiben.

 

„Ich will den Ruhm des Herrn

verkünden, alles was lebt soll

ihm danken!“

 

Ehemalige oder neu zugezogene Bläserinnen und Bläser möchten wir einladen, wieder neu mit dem Blasen zu beginnen! Kommt doch einfach Mittwochs um 19:30 Uhr ins Paul-Gerhardt-Haus zu unserer Probe und spielt wieder mit. Ihr seid herzlich willkommen.